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Vereint durch Sport

Mit oder ohne Schuhe - Sport macht Spaß

Erste Fußballturnier war großer Erfolg

Unser Ziel

In Zusammenarbeit mit der lokalen Gesellschaft streben wir danach, Harmonie mit und zwischen den Menschen zu schaffen. Menschen, die sich gegenseitig kümmern und unterstützen. Wir wollen die Eltern und Betreuer – meistens auf dem Land die Großeltern – aktiv in die Aktivitäten ihrer Kinder einbeziehen. Wir wollen mit Sport-Events „United for Sports“ die Kinder und Menschen wieder zusammen bringen und gegenseitigen Respekt und Verständnis fördern.

Bitte unterstützen Sie uns in unseren Bemühungen, die gegenseitigen Beziehungen in einer unterentwickelten Provinz in einem Land zu verbessern und zu intensivieren, das sich immer noch nicht von einer Terrorherrschaft erholt hat.

Wir bitten um Geld für Fußball-Outfits; Shirts und Shorts und auch Bälle, Tore und andere Ausrüstung. Viele Kinder brauchen auch Schuhe. Sie spielen derzeit teilweise barfuß auf einem harten und unebenen Untergrund.

 

Hintergrundinformationen

Kambodscha heute: Angst und Misstrauen sind in Kambodscha wieder einmal gegenwärtig. Zum Beispiel: Vor den Wahlen, vor drei Jahren, wurden so genannte Landtitel (Landstücke) unter der kambodschanischen Bevölkerung verteilt. Jedem Kambodschaner wurde ein Stück Land gewährt. Offensichtlich war jeder mit diesem Stück Land zufrieden, das als Geschenk der Regierung angesehen wurde. Eine Folge davon war allerdings, dass die alten Gemeinden, die früher das Land besaßen, zerstückelt wurden. Dazu kommt, dass die neuen Besitzer des Landes ohnmächtig sind, gegen die großen Unternehmen, die das Land beanspruchen. So müssen und mußten bereits viele einfach das Land wieder abgeben. Durch die zerstückelten Gemeinden gibt es auch keinen Rückhalt für die Einzelnen und demnach auch keine Chance sich gegen Unrechtigkeiten zu wehren. Motto: „Wie gewonnen, so zerronnen.“

In der Provinz Battambang, mit der Hauptstadt Battambang, etwa 300 Kilometer oder 8 Stunden mit dem Bus von Phnom Penh, werden zusätzlich Entwaldung und Bodendegradation zu großen Problemen. Auch nicht explodierte Landminen, die aus der „roten Khmer“ Zeit verbleiben sind, verursachen immer noch viele Verletzungen und sogar Todesfälle jedes Jahr.

Diese Region in Battambang war auch einer der letzten verbleibenden Gebiete in Kambodscha unter der Kontrolle der roten Khmer. Unter dem Schrecken der roten Khmer waren Verrat und Mord alltägliche Angelegenheiten. Dies führte zu tiefem Misstrauen in allen Schichten der Kambodschanischen Gesellschaft. Dieses Misstrauen ist auch heute noch in diesen Regionen überall spürbar.

Unser Schulprojekt

Wegen des Mangels an Arbeitsplätzen und Chancen im ländlichen Kambodscha gibt es sehr oft keine andere Möglichkeit, als einen Job anderswo zu finden. Arbeiten im Ausland, in Thailand oder Vietnam, ist keine Ausnahme für viele Eltern, die versuchen, ihre Familien zu ernähren. Dazu gehören auch Eltern der Kinder, die zu Schule gehen. Viele von ihnen suchen eine ordentliche oder leider sogar häufig illegale Arbeit in Thailand, um ihren Familien ein Grundeinkommen zu bieten und ihre Kinder zu ernähren. In diesem sehr häufigen Szenario bleiben die Kinder bei ihren Großeltern, die sich um sie kümmern, während ihre Eltern im Ausland arbeiten. Ganze Dörfer werden daher nur von Kindern und älteren Menschen bewohnt. Eine komplette Generation fehlt.

Eines der Ergebnisse ist ein völliger Mangel an eng verbundenen Eltern an den Schulen. Das zeigte sich beim Bau unserer Schulen. Es stellte sich heraus, dass fast Niemand bereit oder in der Lage ist, sich zum Beispiel um die Erhaltung des Gebäudes und des Geländes zu kümmern. Dies war aber eine der Hauptbedingungen für den Bau der Schule.

Nicht nur Elend……

In den vergangenen Jahren haben wir viel Zeit und Energie in die Zusammenarbeit mit einer relativ neuen, aber vertrauenswürdigen Organisation, der PFDA oder Poor Family Development Association investiert. In Zusammenarbeit mit PFDA bauen wir nicht nur Schulen, sondern wir wollen auch Sport fördern.

Sport bringt Menschen zusammen und bietet damit eine solide Basis für mehr sozialen Zusammenhalt.

 

Projekt „Vereint durch Sport“

Mit dem Projekt „United by Sport“ bilden wir im ersten Schritt Fußballmannschaften an den Schulen. Deshalb werden auf dem Schulgelände Sport- und Spielfelder geschaffen. Auf diesen Feldern können sich die Kinder treffen und Sport treiben, vor allem Fußball ist in Kambodscha bei Mädchen und Jungen sehr beliebt.

Darüber hinaus organisieren wir in Zusammenarbeit mit PFDA einen Wettbewerb zwischen verschiedenen Dörfern in der Region. Fußball mit einer gemeinschaftlichen Mahlzeit danach. Dies ist das beste Projekt, was man in diesem armen und isolierten Gebiet für die gegenseitige Verständigung tun kann. Die effektive Zusammenarbeit mit dem Chef des Dorfes, der Chef des Bezirks und des Schulpersonals sind Voraussetzungen, um United by Sport zum Erfolg zu machen. Daher wird dieses Projekt in enger Abstimmung mit den oben genannten Parteien organisiert.

Beteiligte Schulen

Die Dörfer von Pong Toek, Chakrey und Orum Check; Basak Kommune, Bezirk Rokhakiri in der Provinz Battambang. Die Dörfer von Pong Toek, Chakrey und Orum Check befinden sich in einem abgelegenen Gebiet, das seit langem von der Regierung ignoriert wurde.

Anzahl der Kinder (2017) pro Schule

  • Pong Toek: 102
  • Chakrey: 362
  • Orum Check: 371

Aktuelle Hilfe und Probleme

Derzeit stehen wir vor folgenden Problemen und suchen gemeinsam nach Lösungen

 

  • Viele Kinder haben keine Schuhe (Projekt gestartet)
  • Wasser gerade beim Sport nicht ausreichend (Spenden benötigt für neue Wasserlösung)
  • Keine Sportplätze (Fußball und Volleyball) vorhanden (mit Verantwortlichen erste Gespräche geführt)
  • Zu wenig Sportgeräte (Bälle, Netze, Trickots, Springseile etc) (Spenden benötigt)
  • Keine Trainer vorhanden (machen derzeit die Lehrer in ihrer Freizeit)

Ergebnis des ersten Turniers:

Das erste Turnier wurde mit viel Spaß unter allen Beteiligten durchgeführt. Die Spieler spielten 2 Halbfinale, das Spiel um Platz 3 und das Finale bei 37 Grad Temperatur auf dem Platz von Chakrey. Die Kinder hatten viel Spaß und es hat überhaupt nicht gestört, dass die Tore aus Bambus-Rohren gebaut wurden, viele Kinder keine Schuhe hatten und ein Baum mitten im Spielfeld stand. Einige Kinder haben sich sogar Schuhe zum spielen „geteilt“. Einer hat mit dem rechten und einer mit dem linken Schuh am Turnier gespielt.

Sieger wurde die Mannschaft aus Chakrey, die sich im Finale mit 2:0 durchsetzen konnte. Aber alle Mannschaften waren hinterher die Gewinner von Stiften, Heften, Bällen und mehr (aber natürlich je nach Platzierung gab es etwas mehr).

Auch die Mädchen haben dann mit Hula Hoop Reifen und einem Springseil noch viel Spaß und Freude. Unser nächstes Ziel ist nun auch im nächsten Jahr ein Volleyball Turnier für die Mädchen zu veranstalten.

Beteiligte Mitarbeiter

Hans Bosch

Hans Bosch

Founder and Board Member

E-Mail: hb@tree-for-hope.com

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Wim Bogerd

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Finance and Board Member

E-Mail: wb@tree-for-hope.com

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André van Achterberg

André van Achterberg

Board Member

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