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HIV Selbsthilfegruppen

Beratung für ein selbständiges Einkommen

Startkapital für Plantage (Einkommen)

Ausgangssituation

HIV ist ein sehr weit verbreitetes Problem in Kambodscha. Wobei die Krankheit hier nicht nur bei „Randgruppen“ auftaucht, sondern über die gesamte Bevölkerungsschicht verteilt. Grund hierfür sind die teils erschreckenden Hygiene- und Gesundheitsstandards. So wurde erst letztes Jahr in einem Dorf über 100 Menschen mit dem Virus durch eine verunreinigte Spritze bei einem Doktor infiziert.

Die Folgen für die Familien sind dann extrem. HIV infizierte verlieren meistens sofort durch die mangelhafte Aufklärung im Land ihre Arbeitsstelle. Ebenso werden Sie auch in der Gesellschaft isoliert und verlieren die in kambodscha so wichtige sozialen „Vernetzungen“. Ganz in der Nähe der Hauptstadt von Phnom Penh wurde sogr seitens der Regierung ein ganzes Viertel angelegt (Slums), wo HIV infizierte dann einfach abgeschoben werden.

Es flogt ein täglicher Kampf ums Überleben. Wobei die Medikamente hierbei sogar das kleinere Problem sind. Hier gibt es in Kambodscha mittlerweile eine gute Grundversorgung und HIV infizierte können auch hier ein sehr langes Leben haben. Das größere Problem sind die Folgen durch den Verlust der Einnahmen und der sozialen Isolation. Die Betroffenen leben unter extrem Armut, haben nichts zu essen oder auch einfach nur sauberes Wasser zu trinken und auch keine Perspektive für eine menschenwürdige Zukunft.

Beratung und Schulung

Einkommen aus Landwirtschaft

Gründung einer Näherei

Aufklärung und Prävention

Unsere Arbeit im Projekt

Wir unterstützen besonders hilfsbedürftige Familien mit HIV / Aids in Kambodscha. Sie bekommen die Möglichkeit mit einer einmalige Spende ihr eigenes Geschäft (Selbständigkeit) zu gründen. Diese Spende von uns ist maximal $ 250 und muss innerhalb eines Jahres nicht an uns, aber an die mit involvierte Selbsthilfegruppe zurückgezahlt werden. Diese Summe wird dann im eigenen Bankbuch der Gruppe hinterlegt. Wenn jemand aus dem Projekt austritt, muss der Betrag auch sofort an die Gruppe zurückbezahlt werden. Neue Kredite können die Familien – nachdem sie das Geld komplett der Gruppe zurückbezahlt haben – direkt von dem Geld der Gruppe zu den gleichen Bedingungen wieder beantragen und bekommen. Wenn jemand stirbt, kann die Familie das Geld behalten und es für die Beerdigung ausgeben.

Von der Gruppe, die aus jeweils ca. zwanzig Familien besteht, wird ein Teamleiter, ein Vize-Teamleiter und ein Schatzmeister gewählt. Einmal im Monat gibt es ein Treffen. Während dieses Treffens werden alle Fortschritte und alle Probleme in ihren jeweiligen Unternehmen miteinander geteilt. Die Organisation PWHO (Positive Women of Hope) beaufsicht, trainiert, besucht und gibt Schulungen für diese Dörfer und Gruppen. Darüberhinaus beaufsichtigen und kontrollieren sie auch die Zahlungen.

Diese Schulungen bestehen aus Unternehmens-Coaching, einer Ausbildung in den Bereichen Landwirtschaft / Hygiene / Gesundheit / Familienplanung / Gruppendynamik / Bildung / Instruktionen / Krankenhausbesuche etc. Gemeinsam mit der PWHO besuchen wir regelmäßig alle Teilnehmer in diesen Selbsthilfegruppen und ihre monatlichen Treffen.

Start eigener Verkaufsladen

Dankbare Menschen mit Zukunft

Schulung Buchhaltung

Täglicher Arbeitsweg

Aktuelle Hilfe und Probleme

Derzeit stehen wir vor folgenden Problemen und suchen gemeinsam nach Lösungen

 

  • Selbsthilfegruppen lernen komplette Selbstverwaltung – sehr niedriger Bildungsstand bei den Teilnehmern (Schulungen gestartet)
  • Trennung von unmotivierten Mitgliedern aus den Gruppen (im Rahmen der Selbstverwaltung)
  • Besondere Ereignisse (Beispiel Vogelgrippe) erfodern machmal „Notfall-Programm“ (Festlegung der Kriterien)
  • Stärkere Förderung der motivierten Teilnehmer (Spenden erforderlich)
  • Besuch aller Familien, Schulung und Überprüfung der individuellen Hilfssituationen (Spenden erforderlich)

Ergebnisse

Im Jahr 2013 bestand das Team der PWHO aus sieben Frauen. Nachdem sich allerdings einige der ausländischen Spender zurückgezogen haben, musste diese Zahl auf drei Mitarbeiter reduziert werden. André van Achterberg ist ein sehr aktiver Mitwirkender und „Patron“ dieser Zielgruppe. Jedes Jahr kommt er für mindestens einen Monat nach Kambodscha.

Im Jahr 2015 begannen wir einen Piloten. In diesem Pilot-Team werden die Führungskräfte dieser Gruppen von der PWHO geschult, so dass sie in der Lage sein werden, einen Teil der oben genannten Aktivitäten zu übernehmen, so dass diese Gruppen mehr Selbstverantwortung übernehmen werden. Dies ist ein sehr sorgfältiges und langwieriges Projekt, da oft diese Leute wenig Bildung und Erfahrung haben. Armut und Ausgrenzung macht es ihnen zusätzlich schwer, irgendeine Ausbildung zu bekommen. 

Insgesamt haben wir derzeit 8 Selbsthilfegruppen mit jeweils ca 20 Familien in der Betreuung. In jeder Gruppe gibt es sehr positive Beispiele für Resozialisierung und auch für ein regelmäßiges Einkommen. So wurde zum Beispiel einer Familie, welche sehr stark von den Nachbarn wegen ihrer Krankheit gemobbt wurde, mit Hilfer der Dorfgemeinschaft und des Bürgermeisters ein neues einfaches Holzhaus gebaut.

Andere Familien haben nun mit Hilfe des einmaligen Startkapitals ein regelmäßiges Einkommen durch Reisanbau. Eine andere Familie durch Bananenplantage und Mangos. Aber natürlich gibt es auch immer wieder Rückschläge. So haben in den letzten 3 Jahren 3 Familien ihr Geschäft der Hühnerzucht wegen der Vogelgrippe komplett verloren. Hier arbeiten wir mit den Familien gerade an einem neuen Geschäftsmodel.

 Menschen in Not brauchen Ihre Hilfe

360 Foto einer Besprechung

Sehen Sie auf dem 360 Grad Foto eine typische Besprechung mit einer Familie vor Ort. Hier sehen Sie auch, in welchen Verhältnissen die Familien oft leben.

Beteiligte Mitarbeiter

Hans Bosch

Hans Bosch

Founder and Board Member

E-Mail: hb@tree-for-hope.com

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Wim Bogerd

Wim Bogerd

Finance and Board Member

E-Mail: wb@tree-for-hope.com

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André van Achterberg

André van Achterberg

Board Member

E-Mail: ava@tree-for-hope.com

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