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Bau von Schulen

Alte Schulsituation

Neue Schule von uns

Ausgangssituation

In dem Gebiet (Basak commune, Maung Russey, Provinz Battambang) gibt es viele Probleme. Wegen der Abgeschiedenheit dieses Gebietes und der Tatsache, dass die Regierung es ignoriert, ist die Armut in diesem Teil der Provinz auf dem Vormarsch. Die Menschen leben in einer Region, in der es noch viele Granaten und unexplodierte Bomben im Boden gibt und wöchentliche Unfälle auftreten. Eltern verlassen die Gegend, um ehrliche oder auch illegale Arbeit in Thailand, Malaysia oder Südkorea zu finden. Wegen der Nähe ist hier Thailand besonders beliebt.

Die Kinder bleiben zurück und werden dann von Großeltern erzogen. Wenn neue Kinder während der Zeit, in der sie im Ausland arbeiten, gezeugt werden, werden diese dann einfach den Großeltern gebracht und überlassen.

Das Ergebnis ist, dass es kaum Menschen gibt, die helfen können, zum Beispiel eine Schule zu bauen. Kaum Menschen, die bereit sind oder die Möglichkeit haben Verantwortung für die Schule zu übernehmen oder die einfach nur auf einen Elternrat kommen beziehungsweise bei der Wartung der Schule helfen etcetera.
Die ist alles noch ein direktes
Ergebnis der jüngsten Geschichte (das Khmer Rouge Regime 1975-1979). Eine Geschichte, die auch aktuell noch nicht beendet ist. In der aktuellen Politik ist Herrschaft und Macht noch immer am wichtigsten. Menschen vertrauen niemanden. Schließlich leben die Leute der Khmer Rouge noch immer unter dem Volk und die Geschichte wurde nie aufgearbeitet. Deshalb ist es schwer, die Verantwortung für ein gemeinsames Projekt (Aufbau einer Schule / Instandhaltung) mit den Kambodschaneren vor Ort zu teilen.

Doch die leidtragenden sind hier die Kinder. Die meisten wachsen ohne richtige Eltern auf und haben durch die Situation vor Ort kaum Chance auf Bildung. Dabei ist das doch der einzige Weg, um ihre Situation in der Zukunft zu verändern. Vielleicht gehen auch deshalb hunderte Schüler (wir haben in der Region derzeit über 800 Schüler) täglich oft bis zu 1 Stunde zu Fuß und manchmal sogar barfuss zur Schule. Bei bis zu 40° Grad Temperatur oder sinnflutartigen Regenfällen keine leichte Aufgabe für die Kinder. Aber die Kinder wollen lernen! Sie kommen zur Schule. Freiwillig und mit viel Motivation. 

 

Unsere Arbeit im Projekt

Was wir gemacht haben: Der Bau von kleinen Schulen in der Provinz Battambang (insgesamt drei derzeit). Hier arbeiten wir sehr eng mit der örtlichen Organisation zusammen.  Mehrere Polizeibeamte und auch der Bürgermeister helfen uns, überwachten und kontrollierten die Bautätigkeiten.

Geschichte: Als die großen Spender ihre Unterstützung zurückgezogen haben, kam unser ehemaliger Partner DCWO (Development for Children and Women Organization) in finanzielle Probleme und war gezwungen die Aktivitäten auszusetzen.
Zwei Außendienstmitarbeiter, die für DCWO gearbeitet haben, Herrn Sam Sophath und Herrn Khen Choum, setzten ihre Tätigkeit als Feldarbeiter ohne finanzielle Unterstützung fort.

Sie hielten mit uns Kontakt und konsultierten uns, wie wir gemeinsam in der Lage sein werden, die Gemeinde im Basak-Distrikt zu erreichen (es gab noch keine richtige Strasse) und wie wir sie unterstützen könnten. Unser Motto ist es, mit der lokalen Bevölkerung nah zusammen zu arbeiten. Teilnahme und Konsultation beginnt mit den Dorfbewohnern und den Lehrern der kleinen Schulen. Der Dorfchef und der Chef des Bezirks – sie sind zwingend erforderlich hier vor Ort, wenn man ein Projekt erfolgreich starten will.
So haben wir hier auch eine neue O
rganisationsform auf lokaler Ebene erschaffen, die es sonst in Kambodscha noch gar nicht gab. Sie heißt Gemeinschaftsbau.

Es war eine großartige Gelegenheit für uns, ihre Erfahrungen und Kenntnisse über das Gebiet zusammen mit unseren drei kambodschanischen Vorstandsmitgliedern zu nutzen, um eine Grundlage für die Zukunft dieser vernachlässigten und unterentwickelten Region in Kambodscha zu schaffen. Wir haben daraufhin den Bau der 3 Schulen mit Spenden finanziert.

Jetzt gibt es etwa 900 Kinder, die sicher zur Schule gehen können.

Aktuelle Hilfe und Probleme

Derzeit stehen wir vor folgenden Problemen und suchen gemeinsam nach Lösungen

 

  • Nicht genügend Stifte und Hefte für die Kinder zum lernen sind vorhanden (Spenden benötigt)
  • Viele Kinder haben keine Schuhe (Projekt gestartet)
  • Gemeinschaft fördern unter den Schulen (Projekt gestartet „United for Sports“)
  • Sauberkeit, Hygiene und Müll (Schulungen gestartet)
  • Wasser nicht ausreichend (Spenden benötigt für neue Wasserlösung)
  • Stipendium für Mittel- und Highschool Besuch von Kindern (Vorbereitung)

Ergebnisse

 Bei all unseren Besuchen in den Schulen in Pong Toek und Chakrey wird ihre Entschlossenheit, den Unterricht zu besuchen, bestätigt. Sie gehen gerne eine Stunde unter der glühenden Sonne (Temperaturen von etwa 40 Grad sind keine Ausnahme) oder durch tropische Regenstürme.

Wir haben es geschafft, die Schule in Pong Toek mit Wasserauffangbehälter zu versorgen, um Wasser während der Regenzeit zu sammeln. Dieses Wasser genügt, um Wasser für die Spülung der Toiletten zu bekommen und die Kinder mit Trinkwasser während der sechs Monate der Trockenzeit zu versorgen. Die Eltern der Schulkinder, die anwesend waren, halfen auch, dieses Trinkwassersystem zu verwirklichen. 2015 haben wir zusätzlich versucht, für Wasser zu bohren (Brunnen). Dies war aber aufgrund des schlechten Grundwassers nicht erfolgreich.

Die Tische mit Bänken für die Schule wurden gebaut mit Hilfe der Schulkinder, der Lehrer, des Dorfchef (die wichtigste Person und große treibende Kraft). Dieser Mann, Herr Som Lim, bot uns auch an, sein Land zu benutzen. Die Dorfbewohner und er waren begeistert als sie sahen, dass die Bautätigkeiten reibungslos verliefen und mehrere Aktivitäten organisiert wurden. So wurde auch der Zusammenhalt zwischen der Bevölkerung deutlich gefördert. 

Aus diesem Grund sind wir auch motiviert, mit dem Aufbau einer Gemeinschaft zu beginnen. Wir hoffen, dass dadurch auch die Dinge, die wir zusammen bauen, besser gepflegt und erhalten werden.

Es ist wunderbar, mit diesen Leuten zu arbeiten und zu sehen, dass das Vertrauen ineinander und in die Organisationen nach und nach immer mehr wächst.

 

Beteiligte Mitarbeiter

Hans Bosch

Hans Bosch

Founder and Board Member

E-Mail: hb@tree-for-hope.com

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Wim Bogerd

Wim Bogerd

Finance and Board Member

E-Mail: wb@tree-for-hope.com

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Dr. Sophea Long

Dr. Sophea Long

Doctor and Board Member

E-Mail: sl@tree-for-hope.com

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André van Achterberg

André van Achterberg

Board Member

E-Mail: ava@tree-for-hope.com

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Thijs Meijer

Thijs Meijer

Active Volunteer. English teacher

E-Mail: tm@tree-for-hope.com

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Dr. Vin Samnang

Dr. Vin Samnang

Doctor and Board Member

E-Mail: vs@tree-for-hope.com

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Heng Chheng Sim

Heng Chheng Sim

Finance

E-Mail: hcs@tree-for-hope.com

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